Zwinger Von Targossa

 

WICHTIGE INFORMATIONEN

 

Futter

 

Wir füttern unseren Welpen hochwertiges in Deutschland hergestelltes Trockenfutter. Die Tagesration beträgt für Zwergpudel Welpen beträgt ca. 150 g, für Kleinpudel Welpen ca. 200 g. Sie sollten bis zum 8 Monat das gewohnte Welpenfutter verwenden bevor Sie auf Erwachsenenfutter umstellen. Umstellungen auf minderwertiges Futter kann zu Durchfall, Ohrenentzündungen, Hautentzündungen und Nahrungsunverträglichkeiten führen!

 

 

 

Wasser

 

Bieten Sie Ihrem Hund bitte täglich frisches Wasser zur freien Verfügung an. Eine zu geringe Wasseraufnahme führt zu schweren Leber- und Nierenschäden!

 

 

 

Leckerlies

 

Als Leckerlies zur Belohnung können Sie auch das Trockenfutter nutzen oder hochwertige Leckerlie aus Trockenfleisch anbieten. Das Trockenfutter sollten Sie in den ersten Wochen der Eingewöhnung als Leckerlies benutzen, um zu vermeiden, dass Ihr Welp/Hund zugunsten gut schmeckender Leckerlies das normale Futter verweigert. Leckerlies sollten nur zur Belohnung bei richtigem Verhalten verfüttert werden! 

 

 

 

Futterunverträglichkeiten

 

Bei Futterunverträglichkeiten, die durch Umweltgifte, falsches Futter etc. ausgelöst werden können und die sich durch Kratzen, Jucken, Ohrenentzündung und Hautausschlag bemerkbar machen können, bitte auf ein höherwertiges Futter umstellen! Bitte keine Kekse oder Schokolade füttern!

 

 

 

Entwurmung

 

Ihr Welp/Hund sollte alle drei Monate entwurmt werden. Der Tierarzt berät und versorgt Sie mit Entwurmungstabletten.

 

 

 

Impfung

 

Die nächsten Impftermine entnehmen Sie bitte dem Impfpass!

 

 

 

Stubenreinheit

 

In den ersten zwei Tagen nach Einzug des Welpen gehen Sie bitte alle zwei Stunden Gassi, am besten nach dem Schlafen oder nach dem Fressen. In den folgenden Tagen vergrößern Sie langsam die Abstände zwischen den Gassirunden. Nachts sollte ihr Welp nicht öfter als ein oder zwei Mal Gassi gehen. Sobald der Welp seine Nase am Fußboden hat und in kleinen Kreisen läuft, sollten Sie ihn hoch nehmen und nach draußen bringen, damit er sein Geschäft verrichten kann. Bei korrektem Verhalten immer loben „Brav Geschäft gemacht“, bei Fehlverhalten – ein kategorisches „NEIN“, sollte dies nicht wirken, dann wenden Sie sich ab von der Situation und ignorieren Sie ihren Hund, d.h. nicht streicheln, nicht ansprechen, nicht spielen, nicht lachen für ca. fünf Minuten.

 

 

 

Gassigehen

 

Der Spaziergang des Welpen sollte in Minuten so lange dauern wie er in Wochen alt ist, z.B. 12 Wochen alt – 12 Minuten spazieren gehen. Der Welp sollte so früh wie möglich lernen ohne Leine zu laufen und auf Kommando „Komm hier“ zu seiner Familie zurück zu kehren, dann bitte loben „Brav Timmy komm hier“, Ohren kraulen und eventuell ein Leckerli.

 

 

 

Tagesstruktur

 

Ihr Welp schläft ca. alle zwei Stunden eine halbe Stunde. Nach dem Aufwachen, sollten Sie mit dem Welpen Gassi gehen. Er spielt und frisst, dann ist es in der Regel wieder Zeit für den Erholungsschlaf. Bieten Sie ihrem Welpen die Möglichkeit sich zurück zu ziehen und schlafen zu können, um Überforderung und Verhaltensstörungen zu vermeiden

 

 

 

Sport

 

Vermeiden Sie in den ersten 18 Monaten längere sportliche Belastungen jeglicher Art, wie Treppenlaufen, Flyball, am Fahrrad laufen, Agility, wildes Spielen etc. Der Welp/Junghund befindet sich im Wachstum und eine Überlastung kann erheblichen Schaden an den Gelenken verursachen. Kurze dem Alter entsprechende Spiel- und Trainingsphasen sind wichtig, damit Ihr Welp alles lernt, was er für sein Leben braucht. Futter sollte nach dem Sport nicht davor gegeben werden, um die Gefahr der Magendrehung zu reduzieren. Außerdem können Sie dann Trockenfutter als Leckerlie zur Belohnung richtig ausgeführter Befehle und Übungen einsetzen. Vermeiden Sie Überforderung!

 

 

 

Ruhephasen

 

Der Welp sollte Gelegenheit haben regelmäßig, d.h. ca. alle zwei Stunden zu schlafen und sich zurück zu ziehen. Ein stundenlanges Spiel im Garten mit Kindern, schadet nicht nur seinen Gelenken, sondern fördert ein hyperaktives Wesen.

 

 

 

Erziehung

 

Eine Spiel- oder Übungssequenz sollte vor dem 6. Monat nicht länger als fünf bis  zehn Minuten dauern; ab dem 6. Monat nicht länger als eine halbe Stunde. Die Grundkommandos, wie „Sitz, Platz, Stop, Bleib, Komm“ sollten von Anfang an spielerisch erlernt werden. Für richtiges Verhalten loben Sie Ihren Welp z.B. „brav Timmy sitzt“, Ohren kraulen und ein Leckerlie. Ein Trick ist, spontan auftretendes erwünschtes Verhalten mit dem entsprechenden Befehl zu bestätigen und zu loben! Bei unerwünschtem Verhalten ist ein „Nein“ oder „Aus“ meist  ausreichend. Nicht-Beachtung ist die Strafe der Wahl bei Befehlsverweigerung. Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, sanfte Worte und Lachen wirken als Lob und Bestätigung, daher sollten Sie dies bei unerwünschtem Verhalten ihres Hundes vermeiden.
Wenn ihre Welp/Hund Angst zeigt, dürfen Sie ihn auf keinen Fall streicheln oder beruhigend auf ihn einreden. Diese Reaktion führt zu einer Verstärkung der Angstreaktion. Stattdessen rufen Sie Ihren Hund zu sich und geben Sie mit ruhiger und sicherer Stimme den Befehl "Sitz". Nachdem er sich neben Sie gesetzt hat, loben Sie ihn "brav Timmy sitz". Dadurch geben Sie ihrem Hund Sicherheit, Ruhe und Gelassenheit. Beachten Sie, dass Ihr Hund seine Gefühle an Ihre Gefühlslage anpasst.

 

Bitte beachten Sie, dass Ihr Hund ein Rudeltier ist, das zur Einhaltung konkreter Regeln erzogen werden muss und in der Hierarchie der Familie am Ende stehen sollte!

 

 

 

 

Trotzphase

 

Der Welp zeigt ab dem 4. Monat Befehlsverweigerung und Fluchtverhalten, worauf seine Familie mit Verständnis und Ruhe reagieren sollte. Nicht dem Welpen nachlaufen, nicht schimpfen und mahnen, sondern die eigene Richtung vorgeben - solange der Eigensinn des Welpen keine Gefahr darstellt. In der Regel folgt der Welp mit einer gewissen Verzögerung/Trotzreaktion den Befehlen und der Richtung seiner Familie. Lernen Sie diese Spannung auszuhalten...

 

 

 

Fellpflege

 

Das Lockenhaar muss täglich gebürstet und ausgekämmt werden werden, damit es nicht verfilzt und frei von Schmutz bleibt. Sie benötigen dafür eine Zupfbürste/Slicker Brush mit abgerundeten Stahlzinken (z.B. von Chris Christensen), einen Fellpflegekamm, einen Blower/Föhn sowie ein Fellspray zur Pflege und leichteren Kämmbarkeit. Das Fell sollte alle sechs Wochen mit Welpen-Shampoo, Conditioner und lauwarmem Wasser gewaschen und mittels Schermaschine und Fellschere auf die richtige Länge geschnitten werden.

 

 

 Ohren
Die Ohren sollten täglich kontrolliert und spätestens alle zwei bis drei Tage gesäubert werden. Ich verwende für das Reinigen der zarten Pudelohren gerne Ohrenreiniger, Ohrenstäbchen und Wattepads. Einmal pro Woche sollten die Haare aus der äußeren Ohrmuschel mit einer abgerundeten Pinzette entfernt werden, damit sie nicht nach innen wachsen und den Gehörgang verstopfen. Es empfiehlt sich ein Ohrenpuder zu verwenden, damit die Haare sich leichter entfernen lassen. Wachsen die Haaren in den Ohren zu lange, setzt sich Schmutz fest und verursacht eine Ohrenentzündung.

 

 Augen

Die Augen sollten täglich gereinigt und gegebenenfalls mit Augentropfen angefeuchtet werden.


Krallen
Die Krallen müssen regelmäßig gekürzt werden, wenn ihr Hund nicht ausgiebig im Garten rennt und gräbt.

Zähne
Um dem Kaubedürfnis des Welpen/Hundes gerecht zu werden, bieten Sie bitte regelmäßig Knochen, oder getrocknete Rinderhaut an, wodurch gleichzeitig auch die Zähne gereinigt werden. Die Zähne können Sie mit Zahncreme oder Zahnspray reinigen. Zur Entfernung des Zahnsteins empfiehlt sich der Einsatz von Zahnpflege-Sets/Zahnsteinentferner. Überprüfen Sie bitte im 5./6. Lebensmonats ob alle Milchzähne ihres Welpen ausgefallen sind. Gegebenenfalls müssen die Milchzähne entfernt werden.

 


Winter
Bei niedrigen Temperaturen unter 10°C schützen Sie ihren Pudel bitte durch ein warmes Jäckchen oder Pullover. Lassen Sie ihren Pudel im Winter auf keinen Fall zu kurz scheren. Bei Eis und Schnee empfiehlt es sich zusätzlich Socken über die empfindlichen Pfoten zu ziehen.

 

 

Spielzeug
Spielzeug sollte möglichst einfach sein, aus Naturmaterialien bestehen und nicht quietschen, weil dadurch der Beutetrieb des Hundes gefördert wird.

 

Kinder
Im Spiel mit Kindern, sollten Sie die Kinder darauf aufmerksam machen, dass sie nicht laut schreiend auf den Welpen zu laufen oder vor ihm weglaufen sollten, um unerwünschtes Verhalten zu vermeiden. Sie sollten den Welpen nur hoch heben, wenn sie ihn tragen können und nicht fallen lassen. Achtung Verletzungsgefahr und Gefahr von Knochenbrüchen!

 

Beißhemmung
Erlauben Sie Ihrem Welpen nicht Sie zu beißen, d.h. der Welp darf Ihre Hand ins Maul nehmen, aber er darf Ihnen nicht weh tun. Sollte dies im Spiel vorkommen und er lässt es sich nicht verbieten, beenden Sie das Spiel und beachten Sie ihn für eine Weile nicht mehr. Diese Regel müssen auch Kinder im Spiel mit dem Welpen einhalten!

 

 Krankheiten
Auch Hunde können krank werden. Sollte ihr Hund Anzeichen von Apathie, Appetitlosigkeit, Durchfall oder ähnliches zeigen, suchen Sie bitte umgehend den Tierarzt auf! Begleitend zur ärztlichen Behandlung können Sie bei Durchfall die Morosche Karottensuppe kochen und zusätzlich zum Wassernapf einen Napf mit verdünntem Kammillentee anbieten. Auch das Verfüttern eines Rinderknochens kann leichte Durchfallerscheinungen beheben. Bei Senioren sollten Sie auf das Füttern mit Knochen verzichten, weil aufgrund fehlender Zähne und möglicher Verdauungsprobleme Knochen nicht mehr richtig gekaut und verdaut werden können. Es kann zu lebensgefährlicher Verstopfung kommen.

 

 Transport
Für den Transport im Auto empfiehlt es sich eine Hundebox anzuschaffen


Kastration
Bitte lassen Sie sich ausführlich von Ihrem Tierarzt beraten und vermeiden Sie zu frühes und unnötiges Kastrieren. Die Erziehung des Hundes wird nicht einfacher, es treten nur andere Probleme auf!

 

 

Silvester
In Situationen, die ihren Welpen/Hund in Angst und Schrecken versetzen können, achten Sie bitte auf eine besonders gute Sicherung durch Halsband und Leine, damit ihr Hund nicht davon laufen kann.

 

 

Chippen und Registrieren
Sie können Ihren Hund  bei Tasso oder ähnlichen Vereinen registrieren lassen. Der Hund kann im Falle des Weglaufens leichter von Polizei und Tierheimen identifiziert werden und gelangt schneller wieder nach Hause. Bei Verlust des Tieres durch Weglaufen u.ä. informieren Sie bitte Tierheim, Polizei und Tasso. Setzen Sie wenn möglich auch eine Suchanzeige auf die gängigen Internetportale und Facebook.

 

 Gesetzliche Vorschriften
Beachten Sie bitte die regional abweichende Vorschriften zur Anmeldepflicht/Hundesteuer und Chip/Registrierungs-Pflicht.


 Versicherungen
Es ist wichtig eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, um gegen Schäden, die der Hund verursacht, finanziell abgesichert zu sein. Auch eine Hundekrankenversicherung/-OP-Versicherung kann hilfreich sein, um unvorhergesehene Arztkosten abzudecken. Genauso gut können Sie natürlich ein Sparbuch für Ihren Hund anlegen und monatlich einen bestimmten Betrag einzahlen. 


 Weitere Informationen zur Pflege und Erziehung entnehme Sie bitte der Fachliteratur. Auch der Besuch einer Hundeschule kann hilfreich sein.

 
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