Ein Pudel zieht ein
Bevor ihr neues Familienmitglied bei Ihnen einzieht, sind noch einige Vorbereitungen und Anschaffungen notwendig, wie z.B. die Wohnung welpensicher zu gestalten, den Garten gegen Ausbruchversuche zu sichern und die Ausstattung für Ihren Welpen anzuschaffen.
Was bedeutet welpensicher? In der Wohnung sollten keine leicht zerstörbaren Gegenstände und Pflanzenkübel am Boden stehen. Die Steckdosen sollten alle mit einer Kindersicherung versehen sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Welp/Hund keine geöffneten oder gekippten Fenster erreichen kann, aus denen er hinaus stürzen oder sich verklemmen könnte. Räumen Sie Medikamente, Putzmittel und andere für einen Hund giftige Substanzen in verschließbare Schränke und außer Reichweite für den Hund. Achten Sie auch darauf, dass Oberflächen, auf denen der Hund sich häufig aufhält, spielt und schläft nicht mit scharfen und gesundheitsschädlichen Reinigungsmitteln geputzt werden.
Treppen können eine große Unfallgefahr darstellen, insbesondere wenn Ihr Hund zwischen den Stufen durchrutschen kann und in die Tiefe fällt. Deshalb sollten Sie Treppen durch ein Tierschutzgitter sichern. Der Welp sollte in den ersten 18 Monaten keine Treppen laufen . Auch ein Balkon birgt Unfallgefahr, wenn das Geländer zu niedrig oder der Abstand zwischen den Stäben zu groß ist. Einen Kamin sollten Sie ebenfalls mit einem Kamingitter sichern, zumindest wenn dieser benutzt wird und Verbrennungsgefahr besteht.
Sichern Sie den Garten gegen Ausbruchversuche durch einen hohen umlaufenden Zaun, z.B. Doppelstabmattenzaun mit möglichst kleinen Stababständen. Der Zaun sollte mindestens 180 cm hoch sein. Nein die Hunde springen nicht 1,80 m hoch, aber sie klettern wieselflink. Es gibt Hunde, die die reinsten Kletterkünstler sind ganz unabhängig von ihrer tatsächlichen Größe. Aber auch das Graben von Löchern unter dem Zaun hindurch stellt eine beliebte Beschäftigung für unsere Freunde auf vier Pfoten dar. Außerdem überprüfen Sie bitte, ob in Ihrem Garten für den Hund giftige Pflanzen stehen und entfernen Sie diese sicherheitshalber.
Nach dem Einzug des Welpen in die neue Familie, steht eine konsequente Erziehung an erster Stelle. Beachten Sie bitte, dass Ihr Welp sich sehr gerne an seine neue Familie anpasst, dass gilt auch für die Gefühlslage und Stimmungen. Wenn Sie ängstlich oder unsicher sind, übernimmt ihr Welp diese Gefühle und verhält sich entsprechend. Wenn Sie selbstsicher und ruhig sind, übernimmt er diese Gefühle genauso. Beim Gassi Gehen beachten Sie bitte, dass der Spaziergang in Minuten nicht länger dauern sollte als der Welp in Wochen alt ist, d.h. ein 12 Wochen alter Welp sollte nicht länger als 12 Minuten Gassi gehen, dafür gehen Sie öfter mit ihm raus. Üben Sie von Anfang an die Grundbefehle in kurzen spielerischen Übungseinheiten. Nach der Eingewöhnungszeit, die ein bis zwei Wochen dauern sollte, sollten Sie Ihren Welpen zumindest einen Teil der Strecke täglich ohne Leine laufen lassen. Voraussetzung ist, dass er auf Zuruf zu Ihnen zurück kehrt. Wenn Sie befürchten Ihren Welpen/Hund beim freien Laufen zu verlieren, hilft Ihnen ein GPS Tracker, den Sie am Hundehalsband oder -geschirr befestigen können. Laufen ohne Leine ist die Voraussetzung für einen guten Aufbau von Muskeln und Sehnen und für ein ausgeglichenes Wesen! Erkundigen Sie sich inwiefern in und um Ihre Stadt herum Leinenzwang besteht und ob Sie Ihrem Welpen/Hund überhaupt die Möglichkeit zum Laufen ohne Leine bieten können. Ein Garten ist kein Ersatz für den Freilauf!
Meine Pudel lieben in der Regel das Wasser und kennen auch das Baden im See und Bach. Bitte denken Sie daran, wenn Sie an Gewässern mit starker Strömung und Schifffahrt spazieren gehen und leinen Sie Ihren Hund an! Sie sollten Ihren Hund grundsätzlich an gefährlichen Stellen anleinen, um Unfälle zu vermeiden. Auch wenn Ihnen Spaziergänger entgegen kommen, sollten Sie Ihren Hund zu sich rufen und anleinen, um Belästigungen und Unmut bei anderen Spaziergängern zu vermeiden!
Sollten Sie noch nicht über die entsprechende Hundeerfahrung verfügen, sollten Sie sich vor der Anschaffung eines Welpen über dessen Erziehung informieren und entsprechende Fachbücher lesen. Der Besuch einer Hundeschule mit Ihrem Welpen/Hund hilft nur, wenn Ihnen klar ist, dass vor allem Sie dort dazu lernen, und dass Sie das Gelernte jeden Tag im Umgang mit Ihrem Hund umsetzen müssen.
Wichtige Punkte für den Pudelalltag
Futter
Meinen Pudeln füttere ich Trocken- oder Nassfutter von Reico und gelegentlich auch rohes Fleisch, Pansen und Rinderknochen. Knochen sollten immer roh gefüttert werden, weil sie sonst brüchig werden können und in der Speiseröhre stecken bleiben können. Hühnchenknochen sind leider auch sehr gefährlich, weil sie ebenfalls brüchig und spitz sind und daher leicht in der Speiseröhre stecken bleiben. Welpen sollten bis zum 8. Monat das gewohnte Reico Welpenfutter gefüttert bekommen bevor Sie auf Erwachsenenfutter umgestellt werden. Eine zu frühe bzw. zu schnelle Futterumstellung kann zu Durchfall führen. Futter, das schlecht vertragen wird oder qualitativ nicht hochwertig ist, kann außerdem Ohrenentzündungen, Hautentzündungen und Nahrungsunverträglichkeiten auslösen!
Wasser
Eine Schale mit sauberem Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Eine zu geringe Wasseraufnahme führt zu schweren Leber- und Nierenschäden!
Leckerlies
Als Leckerlies zur Belohnung kann das gewohnte Trockenfutter genutzt oder hochwertige Leckerlie aus Trockenfleisch angeboten werden. Leckerlies sollten nur zur Belohnung bei gewünschtem Verhalten verfüttert werden!
Entwurmung
Ihr Hund sollte in der Regel alle drei Monate entwurmt werden. Auf dem Hundeplatz und bei der Gassirunde kann sich ein Hund jederzeit mit Würmern anstecken. Würmer können das Herz und auch das Gehirn befallen, deshalb ist die regelmäßige Entwurmung sehr wichtig. Der Tierarzt berät über das geeignete Präparat und die geeigneten Zeitabstände der Entwurmung.
Impfung
Die Impftermine stehen im Impfpass oder können beim Tierarzt erfragt werden! Impfungen sind für die Gesundheit Ihres Welpen/Hundes sehr wichtig. Gefährliche Hundekrankheiten wie Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut können für ungeimpft Welpen tötlich enden, sind aber auch für erwachsene Hunde nicht ungefährlich. Die Behandlung des bereits erkrankten Hundes ist meist schwierig.
Stubenreinheit
In den ersten zwei Tagen nach Einzug des Welpen sollten Sie alle zwei Stunden Gassi, am besten nachdem der Welp geschlafen oder gefressen hat. In den folgenden Tagen vergrößern Sie langsam die Abstände zwischen den Gassirunden. Nachts sollte ihr Welp nicht öfter als ein oder zwei Mal Gassi gehen. Sobald der Welp seine Nase am Fußboden hat und in kleinen Kreisen läuft, sollten Sie ihn hoch nehmen und nach draußen bringen, damit er sein Geschäft verrichten kann. Bei korrektem Verhalten immer loben „Brav Geschäft gemacht“, bei Fehlverhalten – ein kategorisches „NEIN“, sollte dies nicht wirken, dann wenden Sie sich ab von der Situation und ignorieren Sie ihren Hund, d.h. nicht streicheln, nicht ansprechen, nicht spielen, nicht lachen für ca. fünf Minuten. Eine Hundeschule oder Hundetrainer berät Sie gerne über das passende Training.
Gassigehen
Der Spaziergang des Welpen sollte in Minuten so lange dauern wie er in Wochen alt ist, z.B. 12 Wochen alt – 12 Minuten spazieren gehen. Der Welp sollte so früh wie möglich lernen ohne Leine zu laufen und auf Kommando „Komm hier“ zu seiner Familie zurück zu kehren, dann bitte loben „Brav Timmy komm hier“, Ohren kraulen und eventuell ein Leckerli.
Tagesstruktur
Ihr Welp schläft ca. alle zwei Stunden eine halbe Stunde. Nach dem Aufwachen, sollten Sie mit dem Welpen Gassi gehen. Er spielt und frisst, dann ist es in der Regel wieder Zeit für den Erholungsschlaf. Bieten Sie ihrem Welpen die Möglichkeit sich zurück zu ziehen und schlafen zu können, um Überforderung und Verhaltensstörungen zu vermeiden
Sport
Vermeiden Sie in den ersten 18 Monaten längere sportliche Belastungen jeglicher Art, wie exessives Treppenlaufen und Leistungssport. Der Welp/Junghund befindet sich im Wachstum und eine Überlastung kann erheblichen Schaden an den Gelenken verursachen. Kurze dem Alter entsprechende Spiel- und Trainingsphasen sind wichtig, damit Ihr Welp alles lernt, was er für sein Leben braucht. Futter sollte nach dem Sport nicht davor gegeben werden, um die Gefahr der Magendrehung zu reduzieren. Außerdem können Sie dann Trockenfutter als Leckerlie zur Belohnung richtig ausgeführter Befehle und Übungen einsetzen. Vermeiden Sie Überforderung genauso wie Unterforderung!
Ruhephasen
Der Welp sollte Gelegenheit haben regelmäßig, d.h. ca. alle zwei Stunden zu schlafen und sich zurück zu ziehen. Ein stundenlanges Spiel im Garten mit Kindern, schadet nicht nur seinen Gelenken, sondern fördert ein hyperaktives Wesen.
Erziehung
Eine Spiel- oder Übungssequenz sollte vor dem 6. Monat nicht länger als fünf bis zehn Minuten dauern; ab dem 6. Monat nicht länger als eine halbe Stunde. Die Grundkommandos, wie „Sitz, Platz, Komm“ sollten von Anfang an spielerisch erlernt werden. Für richtiges Verhalten loben Sie Ihren Welp z.B. „brav Timmy sitzt“, Ohren kraulen und ein Leckerlie. Ein Trick ist, spontan auftretendes erwünschtes Verhalten mit dem entsprechenden Befehl zu bestätigen und zu loben! Bei unerwünschtem Verhalten ist ein „Nein“ oder „Aus“ meist ausreichend. Nicht-Beachtung ist die Strafe der Wahl bei Befehlsverweigerung. Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten, sanfte Worte und Lachen wirken als Lob und Bestätigung, daher sollten Sie dies bei unerwünschtem Verhalten ihres Hundes vermeiden.
Wenn ihre Welp/Hund Angst zeigt, dürfen Sie ihn auf keinen Fall streicheln oder beruhigend auf ihn einreden. Diese Reaktion führt zu einer Verstärkung der Angstreaktion. Stattdessen rufen Sie Ihren Hund zu sich und geben Sie mit ruhiger und sicherer Stimme den Befehl "Sitz". Nachdem er sich neben Sie gesetzt hat, loben Sie ihn "brav Timmy sitz". Dadurch geben Sie ihrem Hund Sicherheit, Ruhe und Gelassenheit. Beachten Sie, dass Ihr Hund seine Gefühle an Ihre Gefühlslage anpasst, d.h. sollten sie z.B. Unsicherheit, Unruhe und Angst verspüren, wird dies auch ihr Welp/Hund tun. Sie sind der/die Ruderführer/in folglich wird ihr Welp/Hund davon ausgehen, dass wenn Sie ängstlich sind, die Situation tatsächlich bedrohlich ist. Das kann zu massiven Angstreaktionen Ihres Welpen/Hundes führen. Im Umgang mit Ihrem Hund sollten Sie ruhig, ausgeglichen und selbstsicher sein, nur dann kann es auch Ihr Welp/Hund sein. Ein Beispiel ist der Tierarzt Besuch; sollten Sie Angst vor Spritzen haben, wird Ihr Welp/Hund auch Angst vor Spritzen und dem Tierarzt haben.
Bitte beachten Sie, dass Ihr Hund ein Rudeltier ist, das zur Einhaltung konkreter Regeln erzogen werden muss und in der Hierarchie der Familie am Ende stehen sollte!
Trotzphase
Der Welp zeigt ab dem 4. Monat Befehlsverweigerung und Fluchtverhalten, worauf seine Familie mit Verständnis und Ruhe reagieren sollte. Nicht dem Welpen nachlaufen, nicht schimpfen und mahnen, sondern die eigene Richtung vorgeben - solange der Eigensinn des Welpen keine Gefahr darstellt. In der Regel folgt der Welp mit einer gewissen Verzögerung/Trotzreaktion den Befehlen und der Richtung seiner Familie. Lernen Sie diese Spannung auszuhalten...
Fellpflege
Langes Fell muss täglich gebürstet und ausgekämmt werden, damit es nicht verfilzt und frei von Schmutz bleibt. Sie benötigen dafür eine Zupfbürste/Slicker Brush mit abgerundeten Stahlzinken (z.B. von Chris Christensen), einen Fellpflegekamm, einen Blower/Föhn sowie ein Fellspray zur Pflege und leichteren Kämmbarkeit. Das Fell sollte alle sechs bis acht Wochen mit Welpen-Shampoo, Conditioner und lauwarmem Wasser gewaschen und mittels Schermaschine und Fellschere auf die richtige Länge geschnitten werden.
Ohren
Die Ohren sollten täglich kontrolliert und spätestens alle zwei bis drei Tage gesäubert werden. Der Pudel bildet in der Regel sehr viel Ohrenschmalz. Achten Sie darauf vor dem Tierarztbesuch grundsätzlich die Ohren zu reinigen! Ich verwende für das Reinigen der zarten Pudelohren gerne Ohrenreiniger von ProPooch, Ohrenstäbchen und Wattepads. Einmal pro Woche sollten die Haare aus der äußeren Ohrmuschel mit einer abgerundeten Pinzette entfernt werden, damit sie nicht nach innen wachsen und den Gehörgang verstopfen. Es empfiehlt sich ein Ohrenpuder, z.B. von Biogroom zu verwenden, damit die Haare sich leichter entfernen lassen. Wachsen die Haaren in den Ohren zu lange, setzt sich Schmutz fest und verursacht eine Ohrenentzündung. Das Schneiden der Haare führt häufig zu Problemen, wenn die abgeschnittenen Haare in den Gehörgang fallen.
Augen
Die Augen sollten täglich gereinigt und gegebenenfalls mit Augentropfen angefeuchtet werden. Bei kaltem Wetter, Zug oder Klimaanlage können Bindehautentzündungen auftreten. Schauen Sie ihrem Hund aufmerksam in die Augen. Bei Veränderungen sollten Sie frühzeitig einen Tierarzt kontaktieren.
Krallen
Die Krallen müssen regelmäßig gekürzt werden, wenn ihr Hund nicht ausgiebig im Garten rennt und gräbt. Ein Hundesalon oder Tierarzt hilft Ihnen gerne dabei, wenn Ihnen die Übung fehlt.
Zähne
Um dem Kaubedürfnis des Welpen/Hundes gerecht zu werden, bieten Sie bitte regelmäßig Knochen, oder getrocknete Rinderhaut an, wodurch gleichzeitig auch die Zähne gereinigt werden. Die Zähne können Sie zusätzlich mit Zahncreme oder Zahnspray reinigen. Üben Sie mit Ihrem Welpen von Anfang an, das Maul zu öffnen und die Zähne zu berühren. Sehr wichtig ist die regelmäßige Entfernung des Zahnsteins. Es empfiehlt sich der Einsatz von Zahnpflege-Sets/Zahnsteinentferner oder der Besuch bei Ihrem Tierarzt. Überprüfen Sie bitte im 5./6. Lebensmonats ob alle Milchzähne ihres Welpen ausgefallen sind. Gegebenenfalls müssen die Milchzähne entfernt werden.
Winter
Bei niedrigen Temperaturen unter 10°C schützen Sie ihren Pudel bitte durch ein warmes Jäckchen oder Pullover. Wenn Sie Ihren Pudel im Winter kurz scheren, sollten Sie Ihrem Pudel beim Gassigehen grundsätzlich einen Pullover oder Jäckchen anziehen. Bei Eis und Schnee empfiehlt es sich zusätzlich Socken über die empfindlichen Pfoten zu ziehen. Bei langen Spaziergängen im Regen empfiehlt sich ein Regenmantel, weil das Pudelfell nicht wasserabweisend ist und bis auf die Haut durchnässt.
Spielzeug
Spielzeug sollte möglichst einfach sein, aus Naturmaterialien bestehen und nicht quietschen, weil dadurch der Beutetrieb des Hundes gefördert wird.
Kinder
Im Spiel mit Kindern, sollten Sie die Kinder darauf aufmerksam machen, dass sie nicht laut schreiend und mit den Armen wedelnd auf den Welpen zu laufen oder vor ihm weglaufen sollten, um den Hund nicht unnötig zu ängstigen und um unerwünschtes Verhalten des Hundes zu vermeiden. Sie sollten den Welpen nur hoch heben, wenn sie ihn tragen können und nicht fallen lassen. Achtung Verletzungsgefahr und Gefahr von Knochenbrüchen!
Beißhemmung
Erlauben Sie Ihrem Welpen nicht Sie zu beißen, d.h. der Welp darf Ihre Hand ins Maul nehmen, aber er darf Ihnen nicht weh tun. Sollte dies im Spiel vorkommen und er lässt es sich nicht verbieten, beenden Sie das Spiel und beachten Sie ihn für eine Weile nicht mehr. Diese Regel müssen auch Kinder im Spiel mit dem Welpen einhalten!
Krankheiten
Auch Hunde können krank werden. Sollte ihr Hund Anzeichen von Apathie, Appetitlosigkeit, Durchfall oder ähnliches zeigen, suchen Sie bitte umgehend den Tierarzt auf! Begleitend zur ärztlichen Behandlung können Sie bei Durchfall die Morosche Karottensuppe kochen und zusätzlich zum Wassernapf einen Napf mit verdünntem Kammillentee anbieten. Auch das Verfüttern eines Rinderknochens kann leichte Durchfallerscheinungen beheben. Knochen sollten nur roh und nicht gekocht verfüttert werden! Bei Senioren sollten Sie auf das Füttern mit Knochen ganz verzichten, weil aufgrund fehlender Zähne und möglicher Verdauungsprobleme Knochen nicht mehr richtig gekaut und verdaut werden können. Es kann zu lebensgefährlicher Verstopfung kommen. Gegen akute Vergiftungen kann Aktivkohle helfen und der sofortige Tierarztbesuch.
Transport
Für den Transport im Auto empfiehlt es sich eine Hundebox anzuschaffen.
Silvester
In Situationen, die ihren Welpen/Hund in Angst und Schrecken versetzen können, achten Sie bitte auf eine besonders gute Sicherung durch Halsband/Geschirr und Leine, damit ihr Hund nicht davon laufen kann.
Chippen und Registrieren
Unsere Welpen werden ab der 8. Lebenswoche vom Tierarzt geimpft und gechippt und bekommen einen blauen Heimtierausweis. Es ist ratsam Ihren Hund bei Tasso oder ähnlichen Vereinen registrieren zu lassen. Der Hund kann im Falle des Weglaufens durch die Registrierung bei Tasso etc. leichter von Polizei und Tierheimen identifiziert werden und gelangt schneller wieder nach Hause. Bei Verlust des Tieres durch Weglaufen u.ä. informieren Sie bitte Tierheim, Polizei und Tasso. Setzen Sie wenn möglich auch eine Suchanzeige auf die gängigen Internetportale und Facebook.
Gesetzliche Vorschriften
Beachten Sie bitte die regional abweichenden Vorschriften zur Anmeldepflicht/Hundesteuer und Chip/Registrierungs-Pflicht.
Versicherungen
Es ist wichtig eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, um gegen Schäden, die der Hund verursacht, finanziell abgesichert zu sein. Auch eine Hundekrankenversicherung/-OP-Versicherung kann hilfreich sein, um unvorhergesehene hohe Arztkosten abzudecken.
Weitere Informationen zur Pflege und Erziehung entnehme Sie bitte der Fachliteratur.
Auch der Besuch einer Hundeschule kann hilfreich sein.